5-Minutes-a-Day - COP24

Über CCL: ClimateCulture-Lab
Reisestation/Kurs: Meditation
Buch: 5-Minutes-a-Day - COP24
Gedruckt von: Gast
Datum: Mittwoch, 10. August 2022, 21:48

1. Tag 0 bis 4

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 Tag 0  
Tag 1
Tag 2 Tag 2

Zur Stärkung von Partnerschaften zum Klimaschutz
Tag 3
Tag 3

Wir brauchen eine klimafreundliche Landwirtschaft.

  • Aber wie können wir den Bauern Mut für ihren Umstieg auf eine nachhaltige Landwirtschaft machen?
  • Bin ich bereit, den realen Preis zu bezahlen oder lockt mich doch die preiswerte Treibhausgurke?
Tag 4 Tag 4

In Deutschland fehlt nicht die klimafreundliche Forschung, es fehlen die neugierigen Macher*innen und Anwender*innen. Wir brauchen:

  • Firmen, die auf neue klimafreundliche Technologien setzen, aber auch
  • Privathaushalte, die sich aus Überzeugung eine Solaranlage aufs Dach stellen und einen Speicher der neuen Generation in den Keller.
  • Und die Studentin, die Gemüse bei einem Projekt der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) kauft, das auf Permakultur setzt.



2. Tag 5 bis 9


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Tag 5

Tag 5

Kein KlimaKultur-Wandel ohne engagierte Unternehmensbeteiligung! Der „Business and Industry Day“ auf der COP24 bringt die Wirtschaft ins Gespräch mit der Politik. Im konstruktiven Dialog sollen grüne Geschäftsideen diskutiert, Partnerschaften gesucht und klimafreundliche Investitionsbedingungen ausgelotet werden.

Dafür brauchen alle Beteiligten Mut und Phantasie, sich vom fossilen Wirtschaften zu verabschieden. Auch dafür senden wir gute Gedanken und Wünsche gen Kattowice


Tag 6 Tag 6

Ein System, das die Reichen immer reicher machen und die Armen immer ärmer?
  • Eine Wirtschaft, die die Menschen im Süden ausblutet, was wir Menschen im Norden geflissentlich ignorieren?
  • Eine Haltung, die davon ausgeht, dass die Ressourcen der Erde in unendlicher Menge zur Verfügung stünden?
So darf es nicht weitergehen! Auf dass die Verhandlungsergebnisse im Rahmen der #cop24 auch dazu beitragen mögen, Rahmen und Regeln zu schaffen, unser weltweites Miteinander gerechter und freundlicher zu gestalten.

Tag 7
Tag 7

Indigene Völker wissen noch, wie man klimafreundlich im Einklang mit der Natur und in Solidarität miteinander lebt. Trotzdem werden sie überall auf der Welt in die Ecke gedrängt. Ihre Lebensweise und ihre Anliegen werden ignoriert. Oft wird ihnen ihr Land, das ihre Lebensgrundlage ist, ohne Rechtsgrundlage weggenommen und für agrarindustrielle Zwecke missbraucht – und das alles mit der Ausrede von wirtschaftlichem Wachstum.
Wo einst Indigene lebten, wird Urwald gerodet und in der Folge Kakao, Soja, Palmöl gepflanzt – zur Befriedigung der Konsumnachfrage in der sogenannten „developed world“ (der entwickelten Welt)

Tag 8 Ruhetag be #cop24 – Zeit, um neue Kraft zu schöpfen
Tag-9 Tag 9

Nicht die armen, sondern die reichen Länder haben durch ihre Lebensweise den Klimawandel herbeigeführt. Aber heute müssen sich alle anstrengen und ihren Beitrag zur CO2-Einsparung leisten, wenn wir unter zwei Grad bleiben wollen. Wie diese Anstrengungen gerechterweise verteilt werden sollen, darum wird auf der COP24 gerungen. Das ist nicht einfach, wenn man bedenkt, dass auch in den reichen Ländern arme Menschen wohnen…



3. Tag 10 bis 14


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Tag 10 Tag 10

Fragen von Klimawandel und Klimagerechtigkeit sind sehr kompliziert. Die „Nationalen Klimabeiträge (NDCs)“ sind dafür ein gutes Beispiel. Nur wenn man sich auch in Details vertieft, versteht man, welche politischen Forderungen und Positionen hilfreich sind. Und das ist wichtig, denn klimafreundlich handeln heißt auch, sich für die notwendigen politischen Veränderungen einzusetzen.

Tag 11


Tag 11

Wer in Deutschland lebt, sehnt sich gern mal nach höheren Temperaturen. Doch die durch Klimawandel erzeugte Erwärmung bringt wenig Angenehmes mit sich. Dürre, Stürme und Überschwemmungen werden auch hierzulande teure Anpassungsmaßnahmen nötig machen.


Tag 12 Tag 12

Schlüsselsektoren in Deutschland sind unter anderen die Auto- aber auch die Fleischindustrie. Ihr klimaneutraler Umbau wird zu großen Veränderungen führen. Carsharing, autonomes Fahren oder auch Fleisch aus dem Reagenzglas sind die Stichworte. Aber auch bei großflächigem Umstieg auf die Alternativen „Öffentliche Verkehrsmittel“ oder „Vegane Ernährung“ würde sich unsere Umgebung gewaltig wandeln.

Tag 13 Tag 13

Jetzt biegt die COP24 in die Zielgerade ein. Das Ergebnis der COP24 spiegelt den Kompromiss, auf den sich die Staatengemeinschaft einigen konnte. Aber der Natur sind Kompromisse egal. Sie reagiert mit ihrer vollen Wucht. Wir bleiben machtlos, wenn wir weiterhin gegen sie agieren und nicht verstehen, was sie uns mitzuteilen hat

Tag 14 Tag 14

Die Kompromissformeln eines Verhandlungsergebnisses sind sicherlich manchmal unbefriedigend. Dennoch wollen wir eine Haltung finden, die es uns erlaubt, weiterhin das zu tun, wovon wir wissen, dass es im Sinne einer Klimafreundlichkeit das Richtige ist