Beiträge von Marian CCL

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Woche 4 beim Klimafasten für den blauen Planeten. Auch für die nächsten sieben Tagen möchten wir vom CCL ClimateCulture-Lab einen wichtigen Aspekt zum klimafreundlichen Lebensstilwandel aufgreifen. Gerade Energiesparen ist ein zentrales Thema, denn jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, hilft CO2 zu vermeiden und schont den Geldbeutel. Und natürlich ist der Umstieg auf erneuerbare Energien das ganz große Gebot der Stunde!

Energiewende heißt deshalb zweierlei: Energieproduktion mithilfe von Wind, Sonne (und manchmal Wasser) plus Vermeidung von Energieverschwendung. Beiden Fällen soll in dieser Woche unsere Aufmerksamkeit gelten. Gerade, was den Preis für Erneuerbaren Energien betrifft, hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) 2018 im Auftrag von Greenpeace Energy in einer Studie übersichtlich errechnet, was Strom wirklich kostet. In diesem Sinne hier ein paar Fragen zur Reflektion über den eigenen Umgang mit Energie:

  • Bin ich bereit, für einen echten Ökostromanbieter ein paar Cent mehr zu bezahlen und so das Klima nachhaltig zu schützen?
  • Wie wäre es, wenn ich in den noch kalten ersten Frühlingstagen damit experimentiere, das Heizungsthermostat auf zwei statt auf drei zu drehen? Noch hängen die kuscheligen Wollpullis griffbereit im Schrank!
  • Gerade das Badezimmer ist ein wahrer Energiefresser! Wie wäre es, sich eine Woche lang konsequent die Hände mit kaltem Wasser zu waschen, zu duschen statt zu baden und die Duschzeit auf das Minimum zu verkürzen?
  • Habe ich schon mal über die Installation einer Solaranlage nachgedacht?
  • Denke ich auch auf der Arbeit daran, Fenster in beheizten Räumen niemals auf Kipp stehen zu lassen? Manchmal ist es durchaus sinnvoll auch die Arbeitskolleg*innen daran zu erinnern!
Und jetzt ist an Dir! Welche Rolle spielt die Energiewende in Deinem Leben? Welchen klimafreundlichen Konsumfastenbeitrag möchtest Du in Woche 4 leisten? Wir freuen uns auf Deine Diskussionsbeiträge hier im Forum! (Inspirationen zum energetischen Klimafasten gibt es außerdem hier in unserem Blogbeitrag und auf unserer Facebook-Seite.)


 

Wir vom CCL ClimateCulture-Lab möchten die Zeit vor Ostern als Anlass aufgreifen, um zum Lebensstilwandel zu inspirieren. In den nächsten sieben Tagen stellen wir das Thema Konsumfasten in den Mittelpunkt. Einfach mal ausprobieren, wie es sich anfühlt, eine Zeit lang nichts außer dem absolut Notwendigen zu kaufen. Dazu könnte man sich natürlich fragen: "Eine Woche lang Verzicht üben, macht das irgendeinen Unterschied?" Ja! Wenn man diesen Zeitraum nutzt, um herauszufinden, wie ein Leben ohne permanenten Konsum aussehen könnte.

Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, spürt die ständigen Kaufverlockungen - sei es online, sei es um die Ecke. Sich mal schnell nen Coffee-to-go holen, oder die neueste scheinbar unverzichtbare App, das fetzige Teil im Schaufenster, das heiße Billigangebot. In der dritten Fasten-Woche wird es also darum gehen, das eigene Konsumverhalten aufmerksam zu reflektieren und vielleicht zu verändern. Dabei können folgende Fragen helfen:

  • Wie würde es sich anfühlen, wenn ich mir ab jetzt bestimmte Dinge nicht mehr kaufen könnte?
  • Ist mir klar, wie viele Ressourcen durch meine jeweilige Entscheidung zum Konsum verbraucht werden?
  • Wäre ich bereit, gebrauchte Dinge zu erwerben und sie gegebenenfalls umzuarbeiten?
  • Gibt es bei mir in der Nähe ein Repair-Café?
  • Wie sehr lasse ich mich von Billigangeboten zu Einkäufen verleiten, die nicht unbedingt nötig sind?
  • Ist mir klar, dass die wahren Kosten für Billigangebote entweder auf die Umwelt abgewälzt oder ausgebeuteten Arbeiter*innen vorenthalten werden?
Und jetzt ist an Dir! Welche Rolle spielen Konsum und Konsumverzicht in Deinem Leben? Welchen klimafreundlichen Konsumfastenbeitrag möchtest Du in Woche 3 leisten? Wir freuen uns auf Deine Diskussionsbeiträge hier im Forum! (Inspirationen zum Klimafasten gibt es außerdem auf unserer Facebook-Seite.)


 

Fasten ist zur Zeit (fast) in aller Munde. Klassischerweise ging es früher nicht nur um den allbekannten Fleischverzicht, sondern um Buße,  innere Reinigung und "Umkehr". Neudeutsch: Um ein Überdenken des eigenen Lebensstilwandels. Der Brauch geht zurück auf das Konzil von Nicäa im Jahr 325, das den Ostertermin immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond festlegte. Davor sollte eine 40-tägige Fastenzeit liegen. Gefastet wurde unter anderem mit Wasser und Brot. Manche würden heute dazu "Detox" sagen.

Wir vom CCL ClimateCulture-Lab möchten ebenfalls zu einem Lebensstilwandel inspirieren, diesmal unter dem Vorzeichen Klimaschutz. Dies steht natürlich in direkter Verbindung zum respektvollen Umgang mit der Natur - und damit mit sich selbst. In der zweiten Woche wird es darum gehen, das eigene Essverhalten aufmerksam zu reflektieren und gegebenenfalls umzustellen. Dabei können folgende Fragen helfen:

  • Was bedeutet (kein) Fleischkonsum für mich?
  • Welche Nahrung tut mir wirklich gut? (Tipp/Kriterium: Wenn man nach einer Mahlzeit Sodbrennen/Völlegefühl hat, tut einem das Gericht nicht gut.)
  • Was braucht es, damit ich regional und saisonal im März esse? Geht das überhaupt, und wenn, wie?
  • Gibt es Momente, in denen ich achtlos Essen in mich hineinstopfe? Warum?

  • Wie kann ich so leben, dass ich keine Lebensmittel wegwerfe?
  • Welches Verhältnis habe ich zu Fastfood?
  • Möchte ich wirklich marktbeherrschende Lebensmittelkonzerne wie Nestlé mit meinen Einkäufen weiter unterstützen? Zu dem Thema gibt es den immer noch hochaktuellen Film "We feed the World", der als DVD oder als Stream erhältlich ist.
Und jetzt ist an Dir! Was sind Deine Kriterien für Nahrung, die Dir und dem Klima guttut? Welchen klimafreundlichen Ernährungsbeitrag leistest Du in Woche 2? Wir freuen uns auf Deine Diskussionsbeiträge hier im Forum!


 

Von Karfreitag bis Ostern feiern Christen das Fest von Jesu Christi Leiden, Sterben und Auferstehung. Wer mit Religion nichts am Hut hat, kann Ostern als das Ereignis sehen, bei dem die Ankunft des Frühlings, ja die Erneuerung der Natur, fröhlich begrüßt wird – und das schon seit Tausenden von Jahren. Fasten ist eine in vielen Kulturen erprobte Methode, um sich auf die leichten Frühlingsgefühle einzustimmen, die den Neuanfang begleiten. Der vorherige siebenwöchige Verzicht auf genüsslichen Konsum hilft inneren Ballast loszuwerden und den Geist zu klären.

Wir vom CCL ClimateCulture-Lab wollen den Zeitraum von Aschermittwoch bis Ostersonntag dazu nutzen, um hier jede einzelne Motto-Woche mit einem Diskussionsimpuls zu begleiten.

In der Einstimmungswoche wird es darum gehen, die eigenen Zielsetzungen besser zu erkennen und sich zu fragen:

  • Was ist mir in meinem Leben wirklich wichtig. Warum?
  • Welche Rolle spielt Klimafreundlichkeit dabei? Ich beobachte in dieser Woche mein eigenes Verhalten und mache mir ggf. Notizen. Wie lenke ich mich vom Wesentlichen ab? Auf welche Ersatzbefriedigungen greife ich immer wieder zurück? Was möchte ich daran ändern? Warum?

  • Was brauche ich, um fastend gut durch die nächsten Wochen zu kommen?

Und jetzt ist an Dir! Wie stimmst Du Dich auf eine Fastenwoche ein? Was bedeutet es für Dich, sich auf das Wesentliche zu besinnen? Wie geht das? Wir freuen uns auf Deine Diskussionsbeiträge hier im Forum!

 

Liebe Anna Wetz,

wir haben mal nachgeforscht und zum Thema Energieverbrauch des Internets interessante Infos hinter diesem Link (bitte klicken) gefunden, leider nur auf Englisch. Als Teil dieser Information wird auch darauf hingewiesen, dass einige der Internetgiganten angefangen haben, Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. Und das scheint mir dann auch der große Unterschied zum Flugverkehr zu sein: Flugbenzin wird aus Erdöl gewonnen, Strom lässt sich dagegen auch klimafreundlich herstellen. Ein weiterer Grund, warum der weltweite Kohleausstieg so wichtig ist.

Ziemlich spannend scheint mir außerdem die innovative Konferenz "Bits und Bäume" zu werden, die am 17./18. November in Berlin tagt. . Vielleicht haben Sie ja Lust, mal ins Programm zu schaun. Das ist schon ein bisschen das Who's Who sowohl der Nachhaltigkeits- als auch der Digitalisierungsszene, das sich da zum ersten Mal treffen wird. Es gibt einen sehr großen Mix aus den unterschiedlichsten Themen. "Wie also kann Digitalisierung zur nachhaltigen Transformation der Gesellschaft und des Wirtschaftens beitragen? Wie kann Nachhaltigkeitsdenken die Techie-Szene inspirieren, sodass die Digitalisierung langfristig Bürgerrechte und individuelle Freiheiten garantiert? Wie können beispielsweise Strom aus Erneuerbaren Energien und intelligente Netze mit vereintem Wissen weiterentwickelt werden? Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit für stabile Tech-Communities? Welche ökologischen Chancen stecken in digitalen Anwendungen etwa für Klima- und Ressourcenschutz? Welche Arten von Digitalisierung stehen diesen Zielen entgegen oder sind gar kontraproduktiv? Wie kann die digitale Gesellschaft demokratisch und gerecht gestaltet und zugleich darauf ausgerichtet sein, auf friedvolle Weise die Grundlagen unseres Lebens auf diesem Planeten zu bewahren?

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Energiefrage hier auch zu Sprache kommt. Auf alle Fälle werde ich da hingehen und hier im CCL auch darüber berichten.

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