Green Spots

 Der Videowettbewerb „Green Spots“ rief 2012 PartyliebhaberInnen dazu auf, einminütige Spots zum Thema umweltfreundliches Feiern einzureichen. Durch die Aktion sollten gezielt junge Leute angesprochen und dazu angeregt werden sich kreativ mit dem Thema Umweltschutz auseinanderzusetzen. Die Aktion verbindet Umweltschutz mit den Themen „Feiern“ und „Neue Medien“ und setzt dabei auf eine aktive Teilnahme der Zielgruppe. Die Initiatoren des Wettbewerbs, der Verein „Sounds for Nature“ und der Ökostromanbieter „NaturWatt“ waren sich sicher, dass Klimaschutz-Videobotschaften junge Menschen ansprechen, ihren Spieltrieb herausfordern und in Erinnerung bleiben.

Für den Wettbewerb wurde der YouTube Kanal „Green Spots“ eingerichtet. Dort warben in einem Trailer die KünstlerInnen Gentleman, Donot, The Subways und Jupiter Jones für den Wettbewerb. Auch die TeilnehmerInnen des Wettbewerbs luden ihr selbstgedrehtes Video auf dem YouTube Kanal hoch. Das Medium YouTube Kanal eignet sich gut für Aktionen die ein junges Publikum ansprechen und ist in der Regel mit keinen Kosten verbunden.

Insgesamt luden 19 Festival- und Partyfans aus Deutschland ihre kreativen Ideen für ein nachhaltiges Feier-Verhalten hoch. Der Wettbewerb wurde mit einem Preisgeld von 3000 Euro prämiert, das die Gewinner des 1.- 3.Preises sowie des Publikumspreises unter sich aufteilten. Eine Jury aus VertreterInnen des Film- und Nachhaltigkeitsbereiches (Thorin Oeß, Stefan Faber, Elmar Sommer, Susanne Roth, Holger Jan Schmidt, Imke Allendorf, Michaela Ehrt) sowie das Publikum selbst zeichneten die Gewinner aus. Das Publikum konnte über den YouTube Kanal abstimmen.

Chris Brandl, freier Autorenproduzent und Videograph aus Berlin, belegte mit seiner sinnbildlichen Darstellung des Kapazitätsproblems der Welt den ersten Platz. Der Spot zeigt einen jungen Mann, der eine Blechdose in einen öffentlichen Mülleimer wirft. Dabei löst sich der Boden des Behälters und der komplette Inhalt fällt auf den Fußweg. „Alles hat seine Grenzen. Vermeide Müll statt ihn zu produzieren“, lautet die Message. Dieses Konzept überzeugte die Jury, weil es die moralische Ernsthaftigkeit der Themas Nachhaltigkeit mit einem künstlerischen, humorvollen Ansatz besonders gelungen verknüpft. Auch dem/der UmfrageteilnehmerIn ist dieses Video in Erinnerung geblieben, da es die Grenzen des Wachstums auf den Punkt gebracht habe.

Weiterführende Links

green-responsibility.de

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