KlimaKunstSchule

BH an Baum, aus dem Gras wächstFoto ©Kultur!ngenieur Felix Liebig

Kunst ist ansteckend!



Das erfuhren etwa 5000 Schüler*innen und ihre Lehrer*innen, die sich an „KlimaKunstSchule“ beteiligten. Kaum ein Projekt zeigt besser, wie Kunst den KlimaKultur-Wandel beschleunigen kann. Der Verein BildungsCent e.V. hatte mit Unterstützung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) 49 Künstler*innen dazu motiviert, in etwa 200 Schulen zusammen mit den Lernenden eine klimabezogene kreative Arbeit zu entwickeln. Das Ergebnis nannte sich „artistic seed“ und diente als kreatives Samenkorn. In ihm steckten überraschende und inspirierende Ideen, was Jede*r zu einer klimafreundlicheren Welt beitragen kann, aber ebenso viele neue Methoden, dies zum Ausdruck zu bringen. Ausgestattet mit diesem neuen Wissen und beflügelt von den Anregungen machten sich die Schüler im zweiten Schritt daran, eigene KlimaKunst-Projekte zu entwerfen. Das Ergebnis ist erstaunlich und kann auf der Projekt-Webseite nachgelesen werden: http://klimakunstschule.bildungscent.de/ Dort gibt es das „Buch“ mit allen 49 künstlerischen „artistic seed“ und 17 besonders gut gelungenen Schülerarbeiten. Außerdem findet sich dort auch eine Sammlung von „Klimaideen“, die aus den „artistic seeds“ abgeleitet sind und ganz unkompliziert nachgemacht werden können. Eine Kostprobe gefällig? Bitteschön: Verkehr ist in Deutschland die Ursache für rund 20% der CO2-Emissionen. Ein Fahrrad-Smartmob im Kreisverkehr erlaubt es Autofahrern, ein paar Minuten nachzudenken. Mit zwanzig oder dreißig Freund*innen ein Weilchen im Kreis fahren und den Verkehr lahmlegen ist ausdrücklich eine Aktion, für die man nie zu alt ist und die garantiert Wirkung entfaltet.

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