Inspiration


Glossar Symbolbild: Glühbirne

Willkommen im Inspirations-Glossar!


Suchst Du Anregungen, wie Du das Thema „Kulturwandel für den Kommunalen Klimaschutz“ noch besser und phantasievoller kommunizieren kannst? Bei diesem Glossar wirst Du fündig. 

Vielleicht willst Du, beziehungsweise Deine Kommune, selbst ein klimakulturelles Projekt auf die Beine stellen. Oder Du bist einfach nur gespannt, was sich an der Schnittstelle von Kultur und Klimaschutz schon so alles getan hat. Dann wünschen wir viel Spaß beim Stöbern in den insgesamt elf Projektkategorien.

Wichtig: Natürlich ist unser Glossar keinesfalls vollständig. Wenn Du uns über weitere passende Projekte informieren möchtest, dann schreibe uns gerne eine Mail.


Man kann das Glossar über das Suchfeld und das Stichwortalphabet durchsuchen.

A | Ä | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | Ö | P | Q | R | S | T | U | Ü | V | W | X | Y | Z |

G

Green Spots

 Der Videowettbewerb „Green Spots“ rief 2012 PartyliebhaberInnen dazu auf, einminütige Spots zum Thema umweltfreundliches Feiern einzureichen. Durch die Aktion sollten gezielt junge Leute angesprochen und dazu angeregt werden sich kreativ mit dem Thema Umweltschutz auseinanderzusetzen. Die Aktion verbindet Umweltschutz mit den Themen „Feiern“ und „Neue Medien“ und setzt dabei auf eine aktive Teilnahme der Zielgruppe. Die Initiatoren des Wettbewerbs, der Verein „Sounds for Nature“ und der Ökostromanbieter „NaturWatt“ waren sich sicher, dass Klimaschutz-Videobotschaften junge Menschen ansprechen, ihren Spieltrieb herausfordern und in Erinnerung bleiben.

Für den Wettbewerb wurde der YouTube Kanal „Green Spots“ eingerichtet. Dort warben in einem Trailer die KünstlerInnen Gentleman, Donot, The Subways und Jupiter Jones für den Wettbewerb. Auch die TeilnehmerInnen des Wettbewerbs luden ihr selbstgedrehtes Video auf dem YouTube Kanal hoch. Das Medium YouTube Kanal eignet sich gut für Aktionen die ein junges Publikum ansprechen und ist in der Regel mit keinen Kosten verbunden.

Insgesamt luden 19 Festival- und Partyfans aus Deutschland ihre kreativen Ideen für ein nachhaltiges Feier-Verhalten hoch. Der Wettbewerb wurde mit einem Preisgeld von 3000 Euro prämiert, das die Gewinner des 1.- 3.Preises sowie des Publikumspreises unter sich aufteilten. Eine Jury aus VertreterInnen des Film- und Nachhaltigkeitsbereiches (Thorin Oeß, Stefan Faber, Elmar Sommer, Susanne Roth, Holger Jan Schmidt, Imke Allendorf, Michaela Ehrt) sowie das Publikum selbst zeichneten die Gewinner aus. Das Publikum konnte über den YouTube Kanal abstimmen.

Chris Brandl, freier Autorenproduzent und Videograph aus Berlin, belegte mit seiner sinnbildlichen Darstellung des Kapazitätsproblems der Welt den ersten Platz. Der Spot zeigt einen jungen Mann, der eine Blechdose in einen öffentlichen Mülleimer wirft. Dabei löst sich der Boden des Behälters und der komplette Inhalt fällt auf den Fußweg. „Alles hat seine Grenzen. Vermeide Müll statt ihn zu produzieren“, lautet die Message. Dieses Konzept überzeugte die Jury, weil es die moralische Ernsthaftigkeit der Themas Nachhaltigkeit mit einem künstlerischen, humorvollen Ansatz besonders gelungen verknüpft. Auch dem/der UmfrageteilnehmerIn ist dieses Video in Erinnerung geblieben, da es die Grenzen des Wachstums auf den Punkt gebracht habe.

Weiterführende Links

green-responsibility.de
Schlagwörter:
Eingabelink: Green Spots

Grüne Städte - Zeitreise 2030


Die Erlebnisausstellung „Grüne Städte - Zeitreise 2030“ war eine interaktive Ausstellung mit Blick in die Zukunft, sehr plastisch, mit vielen Zukunftsbildern und Anregungen, lebendig und unterhaltsam, provokativ, teils stark überzeichnet und entsprechend anregend. Die Ausstellung war Teil des gleichnamigen Projektes, das der Wissenschaftsladen Hannover e.V. mit dem Stadtteilzentrum Freizeitheim Vahrenwald unter der Schirmherrschaft des Politikers Hermann Scheer zwischen 2010-2012 durchführte.

Das Projekt „Grüne Städte - Zeitreise 2030“ gliederte sich in drei aufeinander aufbauende Stufen (Konzept-, Gestaltungs- und Pilotphase). Den Kern des Projektes bildete der Entstehungsprozess der Ausstellung. In Zusammenarbeit mit Jugendlichen entstand eine lebendige Zukunfts-Welt, erfunden von der „Generation Morgen“ gemeinsam mit WissenschaftlerInnen, UnternehmerInnen und anderen gesellschaftlichen VisionärInnen. Hier zeigte sich, dass im Bereich Lebensstilwandel die Einbindung von „Laien“ wichtig ist. Mitmachen konnten Jugendliche ab der 8. Klasse sowie einzelne TeilnehmerInnen ab 16 Jahren.

Über 150 Jugendliche gestalteten die Erlebnisausstellung. Leitmotiv war eine nachhaltige Stadtentwicklung, die sogenannte „Grüne Stadt“. Dazu wurden Texte geschrieben, Spielsequenzen entworfen, Videos gedreht und Audio-Podcasts gesprochen. Es wurden Informationen in unterschiedlichsten Medien aufbereitet und mit anderen Exponaten für die Ausstellungs-Welt zur Verfügung gestellt. Das Projekt aktivierte die Jugendlichen für das Thema Zukunft und Umwelt und förderte ihre Schlüsselqualifikationen sowie Gestaltungs- und Handlungskompetenzen. Politische Beteiligung, interkultureller Austausch und kreative Prozesse wurden durch die qualifizierenden Inhalts- und Methodenworkshops ermöglicht.

Die Ausstellung zum Mitmachen konnte von September bis November.2011 im Freizeitheim Vahrenwald von BesucherInnen ab 14 Jahren besucht werden. Jede/r BesucherIn machte seine/ihre eigene Zeitreise und erlebte Zukunft im Spannungsfeld eigener Bedürfnisse und Zukunftsbilder.

Schlagwörter:
Eingabelink: Grüne Städte - Zeitreise 2030