Inspiration


Glossar Symbolbild: Glühbirne

Willkommen im Inspirations-Glossar!


Suchst Du Anregungen, wie Du das Thema „Kulturwandel für den Kommunalen Klimaschutz“ noch besser und phantasievoller kommunizieren kannst? Bei diesem Glossar wirst Du fündig. 

Vielleicht willst Du, beziehungsweise Deine Kommune, selbst ein klimakulturelles Projekt auf die Beine stellen. Oder Du bist einfach nur gespannt, was sich an der Schnittstelle von Kultur und Klimaschutz schon so alles getan hat. Dann wünschen wir viel Spaß beim Stöbern in den insgesamt elf Projektkategorien.

Wichtig: Natürlich ist unser Glossar keinesfalls vollständig. Wenn Du uns über weitere passende Projekte informieren möchtest, dann schreibe uns gerne eine Mail.


Man kann das Glossar über das Suchfeld und das Stichwortalphabet durchsuchen.

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Konzert für Amazonien/Buen Vivir

Das „Konzert für Amazonien“ ist laut TeilnehmerIn eine „ erkenntnisreiche und lustvolle Begegnung mit dem Thema, auch neue Perspektiven, für alle Sinne; Aspekte: Regenwald, Klimaschutz, Klimagerechtigkeit, Rechte Indigener, nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Bemerkenswert: Es wird nicht über andere berichtet, sondern die Begegnung mit einem führenden Vertreter eines indigenen Volkes aus Kolumbien steht im Mittelpunkt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgt ohne erhobenen Zeigefinger. Die Kombination von leidenschaftlicher Musik, Erfahrungsberichten/Analysen/Visionsentwicklung, untermalt mit Lichtprojektionen, die vor Ort entstehen, ist sehr eindrücklich, spricht alle Sinne an und ermöglicht für eine breite Bevölkerungsgruppe einen Zugang zum Thema.“

Moderne lateinamerikanische Musik, Texte, indigene Rituale und Live-Malerei zeigen den Regenwald aus verschiedensten Perspektiven und sprechen dabei auch Jugendliche und junge Erwachsene an. Im Mittelpunkt steht Abadio Green, der als Sprecher der Indigenen Kolumbiens auf sehr persönliche und unmittelbare Art über die Bedrohung des Lebensraums berichtet. Bei dieser Begegnung der Kulturen trifft A. Green auf Thomas Brose vom Klima-Bündnis. Beide stellen Ihre Sichtweise des Kampfes um Amazonien dar, um dann gemeinsam Visionen und Lösungsansätze zu entwerfen. Mit hinreißenden Bildern und Formspielen, die vor den Augen des Publikums auf dem Lichtprojektor gemalt und gleichzeitig projiziert werden, schafft der Lichtkünstler Mehrdad Zaeri eine ganz eigene und sehr bewegende Interpretation der Thematik.

Initiiert wurde die Konzertreise von Grupo Sal durch Zusammenarbeit mit dem Klima-Bündnis und der OIA (Organisation der indigenen Völker Antioquias - Kolumbien). Bei der Organisation der einzelnen Konzerte sind außerdem Akteure vor Ort (Netzwerke) beteiligt. Finanziert wurden die Konzerte durch Gelder einer Stiftung sowie durch Eintrittsgelder und Spenden vor Ort.

Auch bei der Konzertlesung „Buen Vivir – Das Recht auf ein gutes Leben“ steht die direkte Begegnung im Fordergrund: Der Ökonom und ehemalige Energieminister Ecuadors Alberto Acosta und Grupo Sal musizieren und kommunizieren über ein solidarisches Miteinander von Mensch und Natur, abseits von Wachstumszwängen. Welche Lebens- und Gesellschaftsmodelle können die Länder des Nordens gemeinsam mit den indigenen Gemeinschaften entwerfen?

Weiterführende Links

Mehr zum Amazonien-Konzert bei grupo-sal.de

Mehr zur Konzertlesung Buen Vivir bei grupo-sal.de


Kultur des Wandels-Fest

Mitten in der Innenstadt von Hannover wurden Inhalte der Kultur des Wandels (KdW) präsentiert. Neben einer Bühne gab es eine rollende Mitmachküche, eine Modenschau aus recycelten Werkstoffen (Upcycling) sowie mehrere „Räume“: Im „Schlafzimmer“ gab es eine Kleidertauschbörse, in der Werkstatt wurden unter anderem Geldscheine gemalt, woanders wurde gespielt. Auf diese Weise wurden alternative Konzepte der Lebensweise direkt in den öffentlichen Raum und das Bewusstsein der Besucher hineingetragen. Verschenkökonomie wurde praktiziert, nicht gefordert oder erklärt. Alle Gruppen und/oder AkteurInnen konnten beim KdW-Fest kostenfrei und unkompliziert ihre Inhalte präsentieren und Aktionen durchführen. So wurden die Akteure auch untereinander vernetzt, was mittelfristig eine Koalition für kulturellen Wandel entstehen lassen soll. Das KdW-Fest ist geldfrei.

Dem/der TeilnehmerIn der Umfrage ist dieses Beispiel in Erinnerung geblieben, da es „schön bunt“ war und mitten in der Stadt stattfand. Viele Menschen waren anwesend und betroffen.

Durch diesen künstlerischen Zweig der Transition Town Initiative könnte der Begriff Kultur des Wandels neu geprägt werden. Ein Projekt, das eher bottom-up organisiert wurde. Ideengeber war Joy Lohmann aus Hannover. Das Projekt wurde größtenteils durch ehrenamtliche Helfer gestemmt. Als Erfolgsfaktor nennt der/die TeilnehmerIn der Umfrage die Vielfalt der beteiligten Akteure.

Weiterführende Links

Kultur des Wandels bei tthannover.de



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