Inspiration


Glossar Symbolbild: Glühbirne

Willkommen im Inspirations-Glossar!


Suchst Du Anregungen, wie Du das Thema „Kulturwandel für den Kommunalen Klimaschutz“ noch besser und phantasievoller kommunizieren kannst? Bei diesem Glossar wirst Du fündig. 

Vielleicht willst Du, beziehungsweise Deine Kommune, selbst ein klimakulturelles Projekt auf die Beine stellen. Oder Du bist einfach nur gespannt, was sich an der Schnittstelle von Kultur und Klimaschutz schon so alles getan hat. Dann wünschen wir viel Spaß beim Stöbern in den insgesamt elf Projektkategorien.

Wichtig: Natürlich ist unser Glossar keinesfalls vollständig. Wenn Du uns über weitere passende Projekte informieren möchtest, dann schreibe uns gerne eine Mail.


Man kann das Glossar über das Suchfeld und das Stichwortalphabet durchsuchen.

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Klimakochbuch der BUND-Jugend

Dieses Buch ist eine gute Mischung aus Infomaterial und Kochrezepten. So kann das erlangte Wissen zum klimafreundlichen Kochen direkt umgesetzt und für den Alltag übernommen werden. Der/die Umfrage-TeilnehmerIn fand bemerkenswert, dass man doch so viel im Bereich Ernährung tun kann, um dem Klimawandel ein wenig entgegenzuwirken: „In Erinnerung geblieben ist mir das Buch, weil es illustrativ sehr schön aufgemacht und neben Fakten und Daten eben auch die praktische Umsetzung liefert. Mein heutiges Einkaufsverhalten ist sehr von diesem Buch geprägt.“

Unsere Ernährung erhitzt die Atmosphäre stärker als der gesamte Transportsektor. Doch Jeder und Jede kann in der Küche ganz leicht zur kulinarischen Rettung unseres Planeten beitragen. Wie das geht, zeigt das Klimakochbuch verständlich und anschaulich. Mit einfachen Rezepten, die auf die Vielfalt regionaler (Bio-) Produkte setzen und auch mit weniger Fleisch und ohne Flugmangos auf der kulinarischen Höhe unserer Zeit sind. Gewürzt mit fundierten Artikeln von Klimaexperten, die erklären, warum unsere Ernährung dem Klima schadet, und einfachen Tipps, die konkreten Wege aus dem Ernährungs-Dschungel in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufzeigen.

„Die BUND-Jugend zeigt mit Rezepten, dass wir beim Kochen dem Klimakollaps entgegenwirken können. Die Autoren haben viele Daten zusammengefasst und Texte verfasst, die es leicht machen, umweltbewusstes Kochen und Essen lustvoll umzusetzen“ (aus Essen und Trinken 03/2010).

„Mit seinem Wortwitz, wunderschönen Illustrationen und kurzweiligen Infotexten ist das Buch viel zu schade, um im Küchenregal unter einer Fettschicht zu verstauben. (...) So lassen sich hoffentlich auch Sojaskeptiker davon überzeugen zum „Retter der Tafelrunde“ zu werden“ (Pharmazeutische Zeitung; 5.11.09).

Initiiert und finanziert von BUND Jugend. Das Buch bezieht sowohl Experten (Fachwissen Ernährung/Transport/Emissionen) als auch Laien (Lieblingsrezepte von Jedermensch) mit ein. Das Kochbuch ist überall erhältlich, nicht teuer und nett gestaltet.

Weiterführende Links

klimakochbuch.de/


KlimaKunstSchule

BH an Baum, aus dem Gras wächstFoto ©Kultur!ngenieur Felix Liebig

Kunst ist ansteckend!



Das erfuhren etwa 5000 Schüler*innen und ihre Lehrer*innen, die sich an „KlimaKunstSchule“ beteiligten. Kaum ein Projekt zeigt besser, wie Kunst den KlimaKultur-Wandel beschleunigen kann. Der Verein BildungsCent e.V. hatte mit Unterstützung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) 49 Künstler*innen dazu motiviert, in etwa 200 Schulen zusammen mit den Lernenden eine klimabezogene kreative Arbeit zu entwickeln. Das Ergebnis nannte sich „artistic seed“ und diente als kreatives Samenkorn. In ihm steckten überraschende und inspirierende Ideen, was Jede*r zu einer klimafreundlicheren Welt beitragen kann, aber ebenso viele neue Methoden, dies zum Ausdruck zu bringen. Ausgestattet mit diesem neuen Wissen und beflügelt von den Anregungen machten sich die Schüler im zweiten Schritt daran, eigene KlimaKunst-Projekte zu entwerfen. Das Ergebnis ist erstaunlich und kann auf der Projekt-Webseite nachgelesen werden: http://klimakunstschule.bildungscent.de/ Dort gibt es das „Buch“ mit allen 49 künstlerischen „artistic seed“ und 17 besonders gut gelungenen Schülerarbeiten. Außerdem findet sich dort auch eine Sammlung von „Klimaideen“, die aus den „artistic seeds“ abgeleitet sind und ganz unkompliziert nachgemacht werden können. Eine Kostprobe gefällig? Bitteschön: Verkehr ist in Deutschland die Ursache für rund 20% der CO2-Emissionen. Ein Fahrrad-Smartmob im Kreisverkehr erlaubt es Autofahrern, ein paar Minuten nachzudenken. Mit zwanzig oder dreißig Freund*innen ein Weilchen im Kreis fahren und den Verkehr lahmlegen ist ausdrücklich eine Aktion, für die man nie zu alt ist und die garantiert Wirkung entfaltet.

Klimapark Rietberg

Der Klimapark Rietberg ist ein fester ansprechender Ort, in dem interessante Praxisbeispiele zur Nutzung regenerativer Energien vorgestellt werden. Der /die TeilnehmerIn der Umfrage erwähnt Probefahrten mit verschiedenen E-Fahrzeugen. Der Park bietet Bildungsangebote für Kinder und Erwachsene und zeigt Möglichkeiten auf, was jede/r Einzelne zum Schutz des Planeten tun kann. Der Klimapark wurde am 11. Juli 2013 offiziell als UN-Dekade Projekt Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Auch die Energieberatung durch die Verbraucherzentrale findet dort statt sowie verschiedene andere Veranstaltungen.

Der Klimapark befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau, so konnte das Gelände einer neuen Nutzung überführt werden.

Der Park ist ganztägig und ganzjährlich geöffnet, man kann ihn individuell nutzen oder eine Führung in Anspruch nehmen. Der Park und die Führungen sind kostenpflichtig, um einen Teil der Finanzierung des Parks zu gewährleisten.

Die Aussteller im Klimapark sind gleichzeitig Projektpartner und stellen die Ausstellungsgegenstände zur Verfügung.

Der Park zeigt mit welchen technischen Möglichkeiten Nachhaltigkeit und Klimaschutz verfolgt werden können. Der Park gibt Orientierung und bietet Identifikationsmöglichkeiten. Für die Durchführung des Projektes Klimapark ist Expertenwissen notwendig. Bislang hatte das Projekt eine große politische Reichweite (Besuche von Renate Künast, Peter Altmaier) und scheint bei den BesucherInnen beliebt zu sein.

Der Park ist ein gutes Beispiel für die Neunutzung einer Fläche sowie den Vorteil eines festen und angenehmen Orts für Veranstaltungen und Praxisbeispiele rund um das Thema Klima.

Weiterführende Links

klimapark-rietberg.de

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Klimareise

Im Sommer 2013 wurde auf Initiative der Agentur Matahina Interior Styling und der Fotografin Marén Wirths das Kunstprojekt „Klimareise“ durchgeführt, das die fotografische Darstellung der Aktualität des lokalen Klimaschutzes und -wandels aus Sicht der KölnerInnen und an Kölner Beispielen zum Ziel hatte. Die Fotos verdeutlichen kreativ die Wechselwirkungen des Klimas in den Themenfeldern Natur/Umwelt, Mobilität/Verkehr, Kunst/Kultur und Gebäude/Architektur.


Das Projekt „Klimareise“ sollte insbesondere die unmittelbar Projektbeteiligten aber auch die AusstellungsbesucherInnen durch fotografische und pädagogische Interaktion zum Umdenken, positiven Handeln und Mitmachen im Sinne des lokalen Klimaschutzes anregen. Der/die TeilnehmerIn der Umfrage betont, dass insbesondere durch den künstlerischen Aspekt das Thema Klimaschutz viele Menschen erreichte.

Finanziert wurde das Projekt durch das Programm KlimaBausteine, das 2011 durch den KlimaKreis Köln GmbH ins Leben gerufen wurde. Der KlimaKreis wiederum ist eine Allianz aus 21 Klima- und Energieexperten namhafter Institutionen aus Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden im Raum Köln.

Erfolgsfaktoren des Projektes waren laut dem/r TeilnehmerIn der Umfrage die Projektfinanzierung, Begeisterung und künstlerische Aktion der Ideengeberin, sowie Übertragung ebensolcher Begeisterung und Aktion auf alle Mitwirkenden, sodass ein Umdenken und Handeln im Sinne des Klimaschutzes erreicht werden konnte. Sicherlich ist auch der Fokus auf das Lokale ein Erfolgsfaktor, da es ermöglicht das globale Thema Klima auf Manifestationen vor Ort herunterzubrechen. Das Projekt zeigt weiter, das kreatives Arbeiten im Klimaschutz entsprechende Netzwerke vor Ort benötigt.


Weiterführende Links

http://www.koeln-kann-nachhaltig.de/tags/ausstellung/

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Klimaroute - Nationalparkroute Rhein Main

Die Klimaroute als Teil der Regionalpark-Route Rhein-Main ist vor allem den Aktivitätsbereichen Mobilität und Bildung zuzuordnen und bietet vielfältige Möglichkeiten der Informations- und Bewusstseinsbildung. Zusätzlich bietet sie Möglichkeiten der Orientierung und Identifikation in und mit der eigenen Region.

Die Regionalpark-Route Frankfurt-Rhein-Main bietet in ihrer Gesamtheit mit Wegeroutenführungen für Fußgänger und RadfahrerInnen mit und unter Einbeziehung der vielfältigsten Stationen, Freizeitgestaltung, Kunstwerke, Naturerlebnisse, Aktionen und Informationen für Kinder bis SeniorInnen mit den unterschiedlichsten Interessen. Der/die TeilnehmerIn der Umfrage bezeichnet sie als „hervorragend in der Vielfalt und Verknüpfung von Informationen und Veröffentlichungen (bekanntmachen und bewerben)“. Sie ist für ihn/sie „eine der wertvollsten Bereicherungen der Region“.

Die Klimaroute ist Teil der Regionalpark-Route Frankfurt-Rhein-Main. Hier geht es um die Darstellung des Klimawandels an verschiedenen Stationen entlang des Mains bezogen auf die Vergangenheit der Orte sowie auf Aspekte des Klimawandels in weltweiten Partnerregionen/-städten der beteiligten Kommunen.

Initiatoren waren der Regionalverband RheinMain und die Regionalpark Gesellschaft, beteiligt waren viele Kommunen der Region Rhein-Main, alle MitarbeiterInnen der Gesellschaft, die in den berührten Kommunen eingebundene Akteure (nicht zuletzt die Landwirtschaft) mit unterschiedlicher Beteiligung und verschiedenen Sponsoren (EU Förderung für Gesamtprojekt).

Erfolgsfaktoren waren die Vielfältigkeit der Beteiligten sowie die weitreichende Vernetzung in und für die Region. Für die Durchführung waren sowohl die Zusammenarbeit der Kommunen, als auch die Beteiligung und das Engagement der Hochschule für Gestaltung in Offenbach von Nöten, welche die Ausarbeitung der Stationen übernommen hat. Die künstlerische Gestaltung der einzelnen Stationen führte bereits im Vorfeld zu positiven Diskussionen und Auseinandersetzungen sowohl über Gestaltung als auch Inhalte. Das Projekt war in manchen Teilen mit großem zeitlichem Aufwand verbunden, der finanzielle Notstand mancher Teilnehmerkommunen förderte hingegen Kreativität und Flexibilität bezüglich Inhalt und Gestaltung der Stationen (z. B. Wiederverwendung der vorhandenen Materialien).

Bei der Entwicklung und Durchführung des Projekts waren zahlreiche ExpertInnen verschiedenster Bereiche beteiligt. Die nun vorhandenen Strukturen ermöglichen auch die Weiterentwicklung und Beteiligung von Außenstehen/Laien z. B. durch die Einbeziehung einzelner Stationen in lokale Aktionen und Veranstaltungen wie Bildungsprojekte und Kulturveranstaltungen.

Weiterführende Links

klimaroute.de

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